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Voruntersuchungen ambulante Anästhesie
Eine sorgfältige Anamnese und körperliche
Untersuchung,
in Abstimmung mit den vom Hausarzt übermittelten und dem
Operateur eventuell schon vorliegenden Befunden, macht bei einer
Vielzahl von Patienten nicht gerechtfertigte Routineuntersuchungen
überflüssig.
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weitere Informationen

Narkose allgemein

Narkosearten

Vorbereitung des Patienten

Vorbereitung des Hausarztes

Risiko
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Nach der "American Society of Anesthesiologists" (ASA)
hat sich folgende Klassifizierung zur Risikoabschätzung bewährt:
| ASA |
Patient |
Ambulante OP |
| I |
normaler gesunder Patient |
geeignet |
| II |
Patient mit leichter Systemerkrankung |
geeignet |
| III |
Patient mit schwerer Systemerkrankung
und Leistungsminderung |
bedingt geeignet |
| IV |
Patient mit schwerster Systemerkrankung
und konstanter Lebensbedrohung |
nicht geeignet |
Im Zweifelsfall sind bei asymptomatischen Patienten und geplanten
Eingriffen mit geringen Blutverlust folgende diagnostische Maßnahmen
angezeigt:
| Alter |
Anamnese
u. körperl. Untersuchung |
Labor |
EKG |
Rö-Thorax |
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rückenmarksnahe
Regionalanästhesie |
| bis 40 Jahre |
ja |
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Gerinnung |
nein |
nein |
| 40 - 64 Jahre |
ja |
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Gerinnung |
evtl. notwendig |
nein |
| 65 - 74 Jahre |
ja |
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Gerinnung |
ja |
nein |
| ab 75 Jahre |
ja |
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Gerinnung |
ja |
ja |
Je nach Eingriff sind aus Sicht
des Operateurs (HNO, Urologie, Orthopädie, Gynäkologie)
die Laboruntersuchungen (Gerinnung, Blutungszeit) zu erweitern.
Bei Patienten der ASA III - Klassifizierung
sollten in Absprache mit dem Hausarzt entsprechende organbezogene
Untersuchungen veranlasst werden.
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